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Dorsch satt in der Fischhalle Sassnitz


Dorsch satt in der Fischhalle Sassnitz :: 15.06.2009

Sassnitz. (ostSeh) Die Aussagen zu Dorsch in der Ostsee sind derzeit sehr widersprüchlich. Bei Fangquoten von 1350 Tonnen Dorsch hätten die rund 250 Verbandsmitglieder der Kutter- und Küstenfischer 0,33 Millionen Euro Umsatz erzielt“, sagt deren Vorsitzender Norbert Kahlfuss am Wochenende auf dem Fischereitag in Negast. Fast zeitgleich hat die wissenschaftliche Kommission (ICEF) eine Fangquotenerhöhung empfohlen, während der World Wide Fund for Nature (WWF) weiterhin vor Überfischung warnt. Einig ist man sich nur dahingehend, dass der langjährige Managementplan für den Dorsch die Jungtiere 2005 und 2006 befördert hat und nun zum Erfolg beiträgt. Norbert Kahlfuss begrüßt daher die Empfehlung des ICEF, Dorschquoten in der östlichen Ostsee um 15 Prozent, in der westlichen um neun Prozent zu erhöhen. „Wir wissen jedoch noch nicht, was die EU aus der Quotenempfehlung macht“, so Kahlfuss.

Verwundert zeigte er sich allerdings über die Sprunghaftigkeit. „Vergangenes Jahr wollte man uns den Fang von Dorsch fast verbieten und jetzt erhöht man die Quoten. Da enthalten wir uns lieber mal des Kommentars und hoffen auf weitere Erleichterungen bei Handhabung der Fangverbotszeiten.“ In Sassnitz wird derzeit vorrangig Dorsch aus der östlichen Ostsee rund Bornholm gelöscht. „Die Fänge sind sehr gut, da sie den gesunden Bestand an Dorsch widerspiegeln“, sagt Günter Grothe, Geschäftsführer von Kutter- und Küstenfisch Sassnitz. Die Anlandungen pro Schiff liegen bei 15 bis 20 Tonnen, die im Stadthafen im Auftrag von Kutterfisch Sassnitz nach Einlaufen innerhalb von drei bis vier Stunden gelöscht werden.
„1000 bis 1200 Kisten haben wir am Ende im Bauch“, sagt der Kapitän der eben anlegenden Antares, Dietmar Luick. Ein Hol, also das Auswerfen und Einziehen des Netzes, könne dabei 60 Kisten oder auch 200 Kisten abwerfen, so der Kapitän, dessen Schiff 1985 in Ostfriesland gebaut wurde und etwas moderner ist, als die in Sassnitz dominierenden traditionellen 26-er Kutter.
Zum Löschen klettert nun Hafenarbeiter Martin Niemann auf die schwenkbare Brücke an der Fischhalle und hievt auf traditionelle Weise aus dem Bauch des Kutters Antares diesmal um die 20 Tonnen Dorsch in Kisten. Wolfgang Kolbe, Sassnitzer und Besatzungsmitglied, stellt im Laderaum Kiste für Kiste bereit. Zu zweit holen sie im Bauch Futter heran für die Klaue des Krans.


Manfred Brandau schubst die Kisten am Band weiter, während sein Kollege die alte Winde eines Kutters an der Kaikante bedient, um die er mit geschickten Handgriffen das Seil zum Hochziehen mit einem Schlag wickelt oder zum Absenken löst.
Der wirkliche Mangel neben den derzeit extrem niedrigen Preisen von einem Euro pro Kilo Dorsch für die Fischer sind die Transportkisten, die den Hafenarbeitern ständig fehlen. „Wir haben jetzt hier die blauen aus den Niederlanden kurzfristig bekommen. Doch die lassen sich schlecht stapeln und rollen nicht auf dem Band.“ Schimpfen sie unisono. Deshalb muss Manfred Brandau die Kisten auf dem Gefälle des Bandes ständig nochmals anschubsen. Erst dann rollen sie bis in die Halle. Dort wird das Eis kontrolliert, gegebenenfalls frisch aufgefüllt und die Kisten zum Weitertransport bei den Ausgangstoren der Rampe bereit gestellt. Vorne warten darauf die Kühllastwagen.
„Beim Versand und Verkauf über Kutterfisch Sassnitz sind die Abnehmer je nach Preisentwicklung die Industrie oder Fischauktionen in Holland oder Dänemark“, sagt Günter Grothe. „Dorsch gilt nach wie vor als der Fisch für den bewussten Verbraucher in den verschiedensten Geschmacks und Anrichtungsvarianten“. Und wer die etwas versteckte Fischhalle im Fischereihafen aufsucht, findet natürlich auch für den eigenen Mittagstisch noch einen frischen Dorsch. Frischer geht es nicht.
© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

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