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Sandbank im Sassnitzer Stadthafen lässt Segler auflaufen


Sandbank im Sassnitzer Stadthafen lässt Segler auflaufen :: 30.06.2009

Die Probleme um den Stadthafen Sassnitz auf der Insel Rügen nehmen nicht ab. Eben schrieb die Zeitschrift „Yacht“, dass das Festmachen in der Marina seit drei Jahren verboten sei. Nun behindert eine Untiefe die Einfahrt am Molenkopf.

Sassnitz. (ostSeh) Die DGzRS im Stadthafen Sassnitz schleppt nach Auskunft von Pressesprecher Andreas Lubkowitz mit dem Tochterboot Helene der Wilhelm Kaisen jeden Monat seit Entstehen der Untiefe am Molenkopf um die 12 Segler frei. Ab März ist die Sandbank aktenkundig. Segler steuern meist das Leuchtfeuer am Molenkopf an und laufen dann auf der dort entstandenen Sandbank beim Passieren fest oder haben auch nur Grundberührung. Seit rund drei Wochen schon liegt nun eine sogenannte Kardinalstonne Süd dort vor dem Leuchtfeuer. „Wer jetzt noch aufläuft, ist selbst schuld. Dem sollte man den Führerschein wegnehmen“, gibt sich Holger Brydda, Chef des Stralsunder Wasser- und Schifffahrtsamtes Nord gegenüber Freizeitkapitänen unerbittlich. Darauf angesprochen, wann das Problem beseitigt werden soll, sieht er die Tonne als vorläufig ausreichende wenn auch kostenintensive Lösung an. „Wir sind unserer Verkehrssicherungspflicht an der Bundeswasserstraße damit nachgekommen. Und das System der Kardinalstonne an der Untiefe ist genial. Je nach ihrer Lage und Kennung sagt sie genau, wie sie zu umfahren ist. Diese hier beispielsweise großräumig südlich. Dann kann nichts passieren.“ Für eine Baggerung sei noch zu wenig Material angeschwemmt, kalkuliert Brydda. Er räumt aber auch ein, dass eine Tonne auf Dauer eine sehr teure Lösung ist, rechne man den kompletten Aufwand für ihren Unterhalt. „Unsere Notfall-Schlepper und die Dienstschiffe dürfen natürlich nicht gefährdet sein“, stehen seine Prioritäten fest. Verwundert zeigt er sich generell über die Untiefe, weil Sassnitz und Mukran eigentlich als natürlich tiefe Häfen gelten. Vermutet werden kann, dass anhaltender Nord-Ost für den Sand gesorgt hat.
Gerhard Quaas, Hafenkapitän vor Ort, sieht manches praktischer und die Sache noch nicht behoben. Er befürchtet weiteren Imageschaden. „Sicher ist da manchmal auch Unkenntnis der Segler dabei. Doch es gibt auch Manöver beim Einlaufen, wenn dem Skipper ein auslaufendes Schiff begegnet“, weiß er als Grund des Festkommens. Und er sieht die Tonne als keine alleinige Lösung. „Das kann nur die Beseitigung sein!“ Nach Kenntnis von Gerhard Quaas ergab eine nichtamtliche Messung im April um die 80 Zentimeter Pegel über der Sandbank. Nautiker des Zollbootes wiederum haben kürzlich nur noch 40 Zentimeter bei einer Überprüfung festgestellt.
Segler selbst äußern sich namentlich dazu gar nicht. Wegen verkehrs- und versicherungsrechtlicher Gründe, wie nicht zuletzt die Aussagen Holger Bryddas bestätigen. Sicher ist jedoch, dass zahlreiche Skipper im Hafen tauchen (lassen) oder auf Slip müssen, um nach möglichen Schäden durch den Kies oder Feuerstein an Schraube und Kiel zu suchen. Das Erlebnis werden sie lange mit sich tragen.
Bürgermeister Dieter Holtz als oberster Dienstherr des Hafens übrigens sieht für sich gar keinen Handlungsbedarf. Der Hafenkapitän habe ihn zwar informiert, doch sei das für Holtz ein Problem des Wasser- und Schifffahrtsamtes. „Alles außerhalb der Mole ist Bundeswasserstraße. Spätestens bis zur Inbetriebnahme der Marina müsste das Problem jedoch gelöst sein“, sagt Holtz. Das steht nach seinen Einschätzungen frühestens 2010 ins Haus.
Da wird der nächste Bericht der „Yacht“ wohl nicht lange auf sich warten lassen.
© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

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